Schutzgebühr

Das Thema Schutzgebühr…

Ein oft diskutiertes Thema, über das sich viele streiten, welches oft missverstanden und/oder falsch interpretiert wird. Also möchten wir dieses hier noch einmal aufgreifen und zu Ihrem besseren Verständnis erklären. Vorab ein paar Fragen, mit denen Sie sich selbst einmal befassen sollten:

  • Aus welchem Grund interessieren Sie sich für einen Hund aus dem Tierschutz?
  • Sind Ihnen die Anschaffungskosten über einen Züchter zu hoch?
  • Oder haben Sie für sich beschlossen, einem Tier in Not zu helfen?
  • Würden Sie einem Züchter, der zwischen 1000 und 2500 € für einen Hund berechnet, die Frage stellen, wie diese Kosten zu rechtfertigen sind, nur weil ein Rassehund über sogenannte “Papiere” verfügt?

Selbst Mischlings-Hunde, die durch einen sogenannten “Unfallwurf”, oder auch beabsichtigt, zur Welt kamen, werden zu Preisen verkauft deren Höhe die eines Schutzbetrages überschreiten ohne, dass jemand diese Kosten in Frage stellen würde.

Die Schutzgebühr ist eine Mischkalkulation unterschiedlicher Kostenfaktoren und dient dazu, unsere Tierschutzarbeit am Laufen zu halten: Angefangen bei den Kosten fürs Freikaufen aus den Tötungs-Stationen sind auch tierärztliche Behandlungen (Impfungen, Entwurmung, Chip, Kastrationen, EU-Pass, sowie OP Kosten für verletzte Tiere usw.), Unterbringungen in Pensionen, Kosten für die Ausreise und der Transport nach Deutschland in dieser Gebühr inbegriffen. Wir liefern ständig hochwertiges Futter an unsere Partner Tierheime, damit die Schützlinge bereits vor Ort optimal gefüttert werden. Des Weiteren sind sich Viele nicht darüber im Klaren, dass auch Tierschutzvereine Steuern an das Finanzamt entrichten.

Nach Abzug dieser Steuern geht die komplette Schutzgebühr in die Tierschutzarbeit zugunsten der uns anvertrauten Schützlinge.

Niemand bei Katolino e.V. – weder der Vorstand, noch die Vermittler, welche alle ehrenamtlich tätig sind und dabei einen enormen Arbeitsaufwand leisten – profitiert von der Schutzgebühr. Im Gegenteil: Unsere Helfer, sowie auch die Pflegestellen arbeiten alle ehrenamtlich und zahlen Vieles aus eigener Tasche. Fahrtkosten und Parkgebühren für Vor- und Nachkontrollen sowie die Abholung von Tieren nach ihrem Transport. Weiterhin werden vor allem die Futterkosten und Bedarfsartikel für die Hunde aus eigener Tasche bezahlt. Selbst Tierarztkosten werden von einigen Pflegestellen großzügiger Weise übernommen.

An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei all unseren Helfern und Unterstützern bedanken! Ohne Eure Unterstützung, wäre dies nicht umzusetzen.

Die Einnahmen aus den Schutzgebühren sind nach dem Sozialprinzip aufgebaut: Die jungen und gesunden Hunde, für die weniger Kosten anfallen, tragen die älteren, kranken oder nur schwer vermittelbaren Hunde mit. Dennoch reichen diese Schutzgebühren nicht aus, um alle anfallenden Kosten für unsere Schützlinge zu tragen, sodass wir außerdem auf Spenden angewiesen sind, um eine optimale Tierärztliche Versorgung zu gewährleisten.

Bitte bedenken Sie, dass der Wert eines Hundes nicht mit einer Geldsumme zu beziffern ist. Jeder Hund, egal ob Rasse Hund oder Mischling, ist für seinen Besitzer von unbezahlbarem Wert!

Wir von Katolino e.V. versuchen mit den Mitteln, die uns durch die Schutzgebühren und Spenden zur Verfügung stehen, möglichst viele Hundeleben zu retten, damit jeder einzelne vermittelte und ganz besonderer Hund ein WERTVOLLER Bestandteil in Ihrem Leben wird!

Darüber hinaus versorgen wir Tierschutzhunde, die aus welchen Gründen auch immer noch nicht vermittelt werden konnten und ihr Dasein in Schelter fristen mit allem was benötigt wird. Sei es mit Futter, warmen Betten oder bei Bedarf auch warmen Mänteln.

Wir sehen es als unsere Pflicht auch denen zu helfen, die noch nicht das Glück hatten, in eine tolle Familie adoptiert zu werden.